Das Westfalen-Institut, unser geschätzter Partner für die regionale Förderung von Gastronomie, Touristik und gesunder Ernährung hatte am 8. Juni zu einem Genießerabend in die Räume des Instituts in Lünen geladen. Als Kooperationspartner in unserer Heimatregion liegt uns das Westfalen Institut besonders am Herzen. Vor Gastronomen und Hoteliers, Vertretern von Fachmedien und weiteren Sponsoring-Partnern hatte ich die Gelegenheit, in einem Vortrag von der Reise in die Ursprungsländer des Kaffees zu berichten.
In diesem Rahmen fand eine Verkostung sortenreiner Arabica und Robusta Kaffees und eines fein abgestimmten Blends aus der Privatrösterei Vollmer statt. So wollte ich auf anschauliche Weise den Teilnehmern die Kunst der runden Mischung sortenreiner Kaffees aufzeigen.
Dem Vergleich verschiedener Rohkaffeemuster schloss sich mein Vortrag und eine angeregte Diskussion zu den Erlebnissen meiner Reise in den Ursprung und dem Kaffeeanbau sowie nachhaltiger Kaffeewirtschaft an. Die auf der Reise erlebten Begegnungen und gesammelten Eindrücke und vor allem viele Bilder illustrierten die Ausführungen zu den spannenden Themen Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility (CSR) – Themen, die sowohl mir als CSR Verantwortlichen als auch dem Westfalen-Institut besonders am Herzen liegen. Im informellen Rahmen einer Küchenparty fand der Abend einen schönen Ausklang.
“Man merkt, dass Sie das Thema Kaffee und Nachhaltigkeit mit viel Herzblut leben”, war das Feedback der Teilnehmer. nach einer Reise mit so vielen prägenden und positiven Eindrücken ja aber auch kein Wunder. Ich persönlich habe mich über die angeregte Diskussion und vielen Fragen meiner Zuhörer gefreut, zeigt dies doch, dass auf dem Gebiet Kaffee, v.a. bezüglich der Lebens- und Arbeitssituation der Kaffeebauern, immernoch viel Neugierde, aber auch Aufklärungsbedarf besteht. Dabei möchten wir nicht die Ungerechtigkeit des internationalen Kaffeehandels beklagen, sondern vielmehr anhand positiver Beispiele aus der Praxis zeigen wie wertvoll das Gut Kaffee ist und wie viel positive Wirkung unser gemeinsames Engagegement für fair gehandelte und biologisch angebaute Kaffees hat und zukünftig noch haben kann.